Das Outdoor Land: Neues Wanderfachgeschäft in Zittau

Im April dieses Jahres hat das Wander-Sportgeschäft Outdoor Semester ein Ladengeschäft in Zittau eröffnet. Das Geschäft befindet sich auf der Inneren Weberstraße und bietet eine Auswahl rund um das Thema Wandern, Trekking und Outdoor an. Neben Bekleidung findet man in dem liebevoll eingerichteten Lädchen auch jede Menge Ausrüstung und Zubehör. Neben Kochern und verschiedenen Brennstoffen, erhält man auch Ausrüstung wie Outdoorgeschirr, Töpfe und Pfannen, Beleuchtung und Werkzeuge. Das Sportgeschäft bietet auch eine Auswahl an Trekking- und Wanderrücksäcken, Stöcken, Outdoorschuhen und Funktionswäsche an. Neu für die Zittauer Region ist das Angebot verschiedener Outdoormarken und einer Merinowollkollektion. Diese bietet sich durch den hervorragenden Tragekomfort vor allem für gemäßigte Outdooraktivitäten wie Wandern sehr gut an.

Outdoor Semester

Innere Weberstraße 17

02763 Zittau

 

Kontakt:

Email: info@outdoor-semester.de

Tel: 03583-7979982

 

Öffnungszeiten:

Mo, Mi, Fr: 10-18 Uhr

Di,Do: 10-17 Uhr

Sa: 9:30-13 Uhr

 

Weitere Infos zum Wander-Sportgeschäft in Zittau gibt es hier

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Das Outdoor Land: Zittau bei Nacht

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Ansicht vom Markt in Zittau mit Blick auf die Johanniskirche und das Rathaus

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Rathaus – Blick von der Neustadt zum Rathaus – Schwanenbrunnen und Herkulesbrunnen auf der Neustadt

ImageKlosterplatz mit Klosterkirche

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Gut zu wissen: Trekkinghose – darauf sollte man achten

Wander- und Trekkinghosen sind Meister ihrer Art – sie bieten ein funktionelles Design, vielseitige Einsatzmöglichkeiten und super Komfort. Bevor man sich eine neue Outdoorhose zulegt, sollte man sich über den geplanten Einsatzzweck Gedanken machen. Wanderungen in Skandinavien stellen andere Anforderungen an eine gute Trekkinghose als hochalpine Gebirgsüberquerungen.

Material der Trekkinghose

Die Wahl des richten Hosenmaterials ist abhängig vom gewollten Einsatzzweck. Für Wanderungen in den Alpen oder Mittelgebirgen eignen sich besonders leichte und schnell trocknende Materialien aus Kunstfasern. Diese Polyamid- oder Polyestergewebe bieten Schutz vor UV-Strahlung und hohe Atmungsaktivität.

Den besten Tragekomfort bieten wohl bi-elastische Materialien, die Stretch-Trekkinghosen sind sowohl längst als auch quer dehnbar und bieten daher eine große Bewegungsfreiheit.

Ein robustes und elastisches Gewebe ist zum Beispiel das Extendo Material bei den Trekkinghosen von Milo of Climbing. Es ist sehr leicht und atmungsaktiv und Dank der guten Bewegungsfreiheit richtig gut für Trekking- und Bergtouren geeignet.

Soll die Trekkinghose eher in gemäßigten Breiten, im Hochgebirge oder bei kühleren Temperaturen eingesetzt werden, eignet sich vor allem eine Softshell-Trekkinghose. Diese bilden eine Mischung aus Wetterschutz und Wärmeisolation und sind sowohl mit als auch ohne Membran auf dem Markt zu finden. Softshell besitzt einen weichen Griff und eine glatte, wasser- und schmutzabweisende Oberfläche.

Wer eine winddichte Softshellhose für Küstenwanderungen oder alpine Einsätze sucht, ist mit einem Membranmodell gut bedient, z.B. Gore-Tex Windstopper für aktive Einsätze oder Polartec PowerShield für Einsätze bei niedrigen Temperaturen.

Schnitt der Trekkinghose

Das wohl wichtigste Kriterium bei der Auswahl ist die richtige Passform der Trekkinghose. Damit die Hose auch richtig funktionieren und bestmöglichen Tragekomfort bieten kann, muss sie perfekt sitzen und darf nicht zwicken. Hier hilft nur anprobieren und ein paar Schritte gehen, hüpfen und einige Absätze (zB. Treppenstufen) „hochklettern“. Wenn nichts zwickt und rutscht passt die neue Hose.

Bund

Eine bequeme Trekkinghose besitzt einen integrierten Gürtel und Gürtelschlaufen, damit die Hose auch auf längeren Touren immer perfekt sitzt. Gute Erfahrungen haben ich auch mit abnehmbaren Hosenträgern gemacht. Die sind praktisch wenn man mit Hüftgurt unterwegs ist. damit drückt und reibt nichts. Bei den Gürtelschlaufen sollte man drauf achten, dass diese nicht zu dick sind damit bei angelegtem Hüftgurt ebenfalls nichts drückt.

Verstärkungen und Vorformungen an einer Trekkinghose

…sind ein sinnvolles Detail. Verstärkte Knie- und Gesäßpartie aus abriebfesten und elastischen Material, erhöhen den Tragekomfort und machen eine Trekkinghose universell einsetzbar.

Für Bergtouren kann ich die „Trento“ Softshell-Trekkinghose von Zajo empfehlen, diese hat auf der Beininnenseite ein besonders widerstandfähiges Cordura Material und bietet guten Schutz vor „Ausrutschern“ mit den Steigeisen.

Taschen

Zwei Schubtaschen und eine Beintasche für Kleinkram gehören einfach zur Grundausstattung einer guten Trekkinghose. Je nach persönlichem Geschmack sind weitere Taschen sinnvoll. Wer wie ich gern seine Ausrüstung am Körper trägt, sollte auf große dreidimensionale Taschen achten. Darin sollte Platz für Karte, Kompass, ein wenig Verpflegung und anderer Kleinkram sein. Wichtig ist die Trekkinghose mal auszuprobieren um zu sehen, ob die Taschen im beladenen Zustand die Bewegungsfreiheit einschränken.

Beinabschluss

Ein Reißverschluss auf der Beinaußenseite erleichtert das Anziehen und Nachschnüren hoher Wanderstiefel. Zusätzlich sorgt ein in der weite verstellbarer Beinabschluss dafür, dass die Trekkinghose eng am Stiefelschaft fixiert werden kann und dadurch Steine, Schnee und Regen auch ohne Gamaschen nicht in den Schuh gelangen.

Du solltest bei der Auswahl, deiner neuen Trekkinghose, wissen für welche Einsatzzwecke du sie benötigst und wie du deine Hose nutzen möchtest. Am Ende hilft nur probieren, probieren und nochmals probieren…

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auf abwegen: schwedische Impressionen Teil II

Hier nun also der zweite Teil des Urlaubes. Vom Idre-Fjäll und Darlana hin zur Westküste nach Bohuslän.

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auf abwegen: schwedische Impressionen Teil I

Hier mal ein paar Bilder von meinem Urlaub im hohen Norden. Es ging in einer kleinen Rundreise durch Schweden. Erste Station war Trosa, danach ging es nach Darlana an den Siljan, den siebtgrößten See Schwedens. Von dortaus dann nach Idre und ins Fulufjället. Die letzte Station war dann an der Westküste in Bohuslän.

Ein sehr schöner Urlaub und reichlich Testgelände für die neue Ausrüstung. Ein wenig davon habe ich ja schon im Testcenter vorgestellt.

Hier also ein paar Eindrücke aus dem wunderschönen Schweden.

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getestet: Zajo Trento Pant Softshellhose

Hersteller: Zajo
Modellbezeichnung: Trento Pant

Modelljahr: 2012
Listenpreis: 99,90 Eur

Einsatzbereich: Softshellhose

Material: OutDare Softshell,  Schoeller® Dynatec

Gewicht: 710g Größe S (Herstellerangabe 770g/L)

Größen: S-3XL

Passform: locker

Komfort: lässt sich gut tragen, rutscht bei flascher Einstellung etwas hoch

Packmaß: mittel-groß

Verarbeitungsqualität: gut
Empfehlenswert: ja

Erster Eindruck: Wie bereits im Test der Volcano Tech beschrieben, brauchten meine Freundin und ich für unseren Schwedenurlaub auch eine robuste Hose. Unsere Wahl fiel auf die Trento von Zajo.

Das erste mal in Händen, macht die Trento einen sehr robusten Eindruck. Verstärkungen auf der Beininnenseite aus dem Schoeller Dynatec sollen für zusätzliche Strapazierfähigkeit sorgen. Ansonsten fällt die Trento eher durch seine Schlichtheit auf. Die Nähte wirken sauber. Einziges Manko war, dass ein Teil der linken Hosentasche mit in der Naht vernäht wurde. Dies sollte eigentlich nicht passieren. Ist mir aber auch schon bei anderen Herstellern untergekommen. Die geschieht wohl immer mal wieder im Fertigungsweg. Für stellte dies aber kein Problem dar, da ich meist sowieso nicht in den Hosentaschen transportiere. Und außerdem gibt es 2 geräumige Oberschenkeltaschen.

Vom Gewicht liegt die Hose wohl noch im Rahmen, 710g zeigt die Wage. Die Ultralight-Verfechter wahrscheinlich ein wenig zuviel.

Im Hosenbeinabschluss wurde vom Hersteller ein Zug versteckt um die Hose direkt um den Schuh festziehen zu können. Auch die Hosenträger machen einen ordentlichen Eindruck. Diese sind lediglich etwas friemelig zu entfernen.

Lose Nähte waren übrigens keine zu entdecken.

Praxistest:

Wir haben die Hose auf zwei Wanderungen getestet. Einmal hoch zum Städjan und dem Nipfjället und einmal im Fulufjället.

Hinauf zum Städjan gab es wenig an der Hose rumzumarkeln. Der Hosenbeinabschluss funktionierte zuverlässig und hielt so wie ich ihn eingestellt hatte. Man sollte sich jedoch etwas Zeit nehmen und die Hosenträgerlänge richtig einstellen. Anfangs hatte ich diese zu kurz gewählt und so musste ich die Hose aller paar Schritte wieder zurechtrücken. Als ich dann aber die richtige Einstellung gefunden hatte gab es keine Probleme mehr. Der starke Wind am Städjan hatte keine Chance gegen das 100% winddichte Material. Auch der einsetzende Regen und Schnee wurde zuverlässig draußen gehalten. Im Vergleich mit der Volcano über ich die Imprägnierung der Trento als etwas besser einschätzen. Der Vergleich hinkt jedoch ein wendig, da es sich ja um unterschiedliche Softshellvarianten handelt.

Der zweite Einsatz im Fulufjället war von der Anforderung schon wesentlich härter. Wir waren auf der Suche nach Hjortron (deutsch: Molte- oder Hirschbeeren) und so ging es quer durchs Gebüsch. Ich war erstaunt wie einfach die Hose die Gebüschstreifungen wegsteckte. Allerdings wäre ich auch enttäuscht gewesen, wenn es anders gewesen wäre.

Als wir dann die ersten Hjortronbeeren gefunden hatten, war die Freude groß. Die Moltebeerensaison war ja eigentlich schon vorbei. Nichts desto trotz vergaß ich, dass ich nur eine Softshellhose anhatte und kniete mich direkt in feuchte Moos. „So ein Mist“ war mein erster Gedanke, „jetzt hab ich auch noch nasse Knie“, aber nichts da – alles trocken! Sehr gut für eine Softshellhose! Auch wenn ich nur für etwa eine Sekunde gekniet habe kam nichts durch.

Wenig später machte ich kurz Bekanntschaft mit einem Wildrosenstrauch. Ich merkte plötzlich wie mein Hosenbein an etwas festhing, leider konnte ich die Bewegung nicht mehr stoppen und hörte dann ein böses Geräusch, ähnlich dem wenn man Stoff zerreißt. Ich schaute herunter und sah einen etwa 2 cm großen Strieben. Als ich genauer hinschaute sah ich das es nur der Abrieb der Rosendorne war. Dieser war auch mit etwas Spucke nicht zu entfernen. Erst mit etwas Wasser konnte ich ihn entfernen. Am Stoff war nichts passiert. Ich muss sagen, obwohl ich das OutDare Softshell Material bis dato nicht kannte war und bin ich hellauf davon begeistert. Es ist vielleicht nicht das leichteste aber dafür extrem robust.

Was mich anfangs etwas an der Hose störte, war das Rascheln des Stoffes, wenn es beim Laufen an einander reibt. Nach etwa einer halben Stunde hatte ich mich dann aber darauf eingestellt.

Vom Temperaturbereich war die Hose genau richtig (Außentemperatur zwischen 1°C und 10°C. Wie sich die Hose im sommerlichen Einsatz bewährt oder ob sie aufgrund der kompletten Winddichtigkeit zu warm wird kann ich leider nicht beurteilen. Für richtig warmes Wetter wird aber wohl nicht zu empfehlen sein.

Fazit: Insgesamt macht die Trento einen soliden und robusten Eindruck. Selbst gröberes Gebüsch und andere Belastungen (knien im nassen Moos) steckte ich Hose sehr gut weg. Ich bin wirklich fasziniert. Auch der Preis ist für eine robuste Softshellhose vollkommen angemessen.

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getestet: Zajo Volcano Tech JKT Softshelljacke

Hersteller: Zajo
Modellbezeichnung: Volcano Tech JKT

Modelljahr: 2012
Listenpreis: 159,90 Eur

Einsatzbereich: Softshelljacke

Material: Polartec® Power Shield ®

Gewicht: 680g Größe S (Herstellerangabe 750g/L)

Größen: S-XXL

Passform: Figurbetont, gute Einstellmöglichkeiten

Komfort: sehr angenehm zu tragen, engt nicht ein

Packmaß: mittel

Verarbeitungsqualität: gut
Empfehlenswert: ja

 

Erster Eindruck: Für meinen Schwedenurlaub brauchten meine Freundin und ich eine vielseitig einsetzbare Softshelljacke, dabei fiel unsere Wahl fiel auf die Volcano Tech von Zajo.

Bereits frisch aus der Packung genommen, machte die Jacke einen soliden Eindruck. Mit den angegebenen 750g zählt sie sicher nicht zu den leichtesten Softshells, aber dass war ja auch nicht der Kaufzweck. Genauer betrachtet hingen ein zwei Fäden an den Nähten lose herum, diese sind wohl nach dem Vernähen nicht ganz entfernt worden, insgesamt waren aber alle Nähte sauber verarbeitet.

Die Jacke besitzt auf der Innenseite ein feines Fleece und sollte somit auch bei herbstlichen Bedingungen problemlos geeignet sein. Das besondere am Innenfleece ist die kästenförmige Struktur, welche sich auch von der Außenseite der Jacke leicht erkennen lässt. Ich finde das gibt der Jacke aber einen besonderen Charakter. Der Vorteil am struckturierten Fleece ist eine verbesserte Strapazierfähigkeit des Materials (Minimierung von Pilling und Materialausdünnung) gleichzeitig wird auch die Atmungsaktivität verbessert.

Die Ärmel und der Rückenbereich fallen recht lang aus. Und auch die Kapuze bietet ordentlich Platz. Zwei Verstellmöglichkeiten am Hinterkopf sollen für perfekten Sitz sorgen. Im vorderen Kragen befinden sich nochmal Züge zur Umfanganpassung.

Die Jacke weist 3 Taschen auf, davon eine Brusttasche. Alle Taschen sind mit YKK Reißverschlüssen versehen und mit einem weichem Fleecestoff ausgekleidet.

Das erste Eindruck fällt somit gut aus. Bis auf die losen Fäden macht die Jacke einen sehr guten Eindruck.

Praxistest:

Wie gesagt, die Jacke würde für den Schwedenurlaub gekauft und dort auch ausgiebig getestet, weil es die Witterungsbedingungen hergaben.

Zu ihrem ersten Einsatz kam die Jacke gleich auf der Hinfahrt. Die Fährüberfahrt von Sassnitz nach Trelleborg stand an und Wind war quasi vorprogrammiert. Da das Polartec Power Shield Material gut atmungsaktiv ist und „nur“ zu 98% winddicht, merkte man natürlich auch etwas von dem Wind (der an diesem Tag nicht gerade wenig vorhanden war) durch die Jacke durch. Durch eine Fleecejacke, welche ich problemlos unter der Jacke tragen konnte, war ich aber dennoch bestens geschützt und empfand den durchkommenden Windhauch eher als angenehm. Was mir besonders gefiel war die Kapuze, welche sich tatsächlich in wenigen Handgriffen perfekt dem Kopf anpassen lässt und der hochschießende Kragen. Ich kann mir vorstellen, dass ich etwas vermummt aussah aber zumindest zog es nicht an Kopf und Hals!

In Schweden angekommen benutzten wir die Jacken bei verschiedenen Wanderungen. Angefangen vom leichten Stadtbummel bis hin zur stürmischen Bergwanderung mit Rucksack bei Regen und leichtem Schnee zum Nipfjället bzw. zum Städjan.

Beim ersten Stadtbummel im ostschwedischen Trosa machte die Jacke einen sehr guten Job. Sie hielt uns bei ca. 16°C und nur mit T-Shirt drunter schön warm und bot mit den 3 Taschen auch genügend Platz für Kleinkram wie Schlüssel, Foto, Portmonee und Stadtplan. Was mir anfänglich etwas störend vorkam, war der Armeinstellklettverschluss. Dieser fällt sehr Steif aus und steht ein kleines Stück ab. Nach ein zwei Tagen hatte ich mich aber daran gewöhnt. Im Winter und mit Handschuhe an, rechtfertigt dieser Einstellverschluss aber dann sicher diese Steifheit.

Der nächste Einsatz war eine Tageswanderung zum Stendörren. Hier machte die Jacke ebenfalls einen guten Eindruck es waren ca. 20°C und starker Wind. Direkt in der Sonne hätte man sich ab und zu eine Unterarmbelüftung gewünscht – alles in allem blieb man aber nicht übermäßig im „eigenen Saft“. Das Material ist in der Tat sehr atmungsaktiv, die 98%ige Winddichtigkeit trägt daran ebenfalls Anteil.

Nach unserer Station im östlichen Schweden ging es ins beliebte „Herz Schwedens“ – nach Darlana. Dort angekommen musste die Jacke gleich ihren Regenschutz unter Beweißstellen, da es aber nur vereinzelt nieselte gab sich die Jacke auch keine Blöße und ließ alles einfach abperlen! Es folgten noch eine Rucksackwanderung zum Gesundaberget und einige Stadtbummel und kleinere Tageswanderungen. Alles ohne Probleme für die Jacke.

Die nächste größere Herausforderung stellten das Nipfjället und der Städjän dar. Als wir uns früh morgens aus dem Zelt quälten zeigte das Thermometer frostige 1°C an. „Das kann ja was werden dachten wir uns“ und konnten endlich auch unsere Softshellhosen ausprobieren (Zajo Trento – der Testbericht folgt noch). Hinauf zum Nipfjället begleitete uns neben dem üblichen starken Wind auch noch ein Schneeschauer. Natur pur eben:) Unter der Jacke hatte ich ein Langarmunterhemd und eine Fleecejacke und alles war mollig warm. Vom Wind war keine Spur zu spüren und auch der Schnee blieb außerhalb der Jacke. Hinüber zum Städjan besserte sich dann das Wetter, statt 0°C und Schnee hatten wir plötzlich 10°C und Sonne. Leider hielt es nicht lange an. Gerade auf dem Gipfel angekommen zog sich das Wetter wieder zu. Weg war die Aussicht und der Sonnenschein. Es windete wie verrückt und Regen setzte ein. Wir hatten bedenken, ob unsere Softshells standhalten würden, aber genau, dass wollten wir ja eben auch herausfinden und verzichteten auf die Hardshells! Nach ca. 10 Minuten hörte es dann aber wieder auf zu regnen und so blieben wir auch trocken. Es waren aber bereits erste Anzeichen des Durchweichens zu erkennen.

Ein paar Tage später und bei unserer letzten Station in Bohuslän angekommen. War es dann geschehen. Es war ein klassischer Regentag und ich wollte wissen, was die Jacke mitmacht. Nach ca. 5 Minuten stärkerem Dauerregen gelangten die ersten Tropfen durch die Jacke hindurch. Erstaunlicherweise hielt die Jacke meiner Freundin aber durch bis wir das trockene Auto erreichten. Die Imprägnierung der Jacke ist für eine Softshelljacke so also völlig in Ordnung. Nach knapp 2 Wochen Dauerbenutzung kann man von einer Softshelljacke einfach nicht mehr erwarten.

Fazit: Mein Fazit für die Jacke fällt positiv aus. Wer eine solide Softshell für Herbst oder Frühjahr sucht und auf Unterarmbelüftung verzichten kann, trifft mit der Volcano Tech eine gute Wahl. Ich habe versucht die Jacke in den zwei Wochen an ihre Grenzen zu bringen, teilweise ist mir dies ja auch gelungen und finde, dass auch der Preis von immerhin 159,90 Eur angemessen ist. Vergleichbare Modelle anderer Hersteller kosten knapp 50-100 Eur mehr. Von daher bin ich mit der Jacke für diese Einsatzzwecke zufrieden. Wie sich die Jacke im Alltag schlägt muss ich noch herausfinden. Zumindest in den zwei Wochen, hat das Material keine blöße gezeigt und auch ein schwerer Rucksack konnte ihr nichts anhaben.

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